Thomas schreibt einen Newsletter mit Freude

Kennst du diese unsichtbare Produktivitätsschuld?

Hallo,

mit welchem Gefühl startest du morgens in den Tag?

Mit Klarheit?

Oder eher mit dem leisen Eindruck, schon jetzt hinterher zu sein?

Ich kenne dieses Gefühl gut.

Dieses diffuse Empfinden, dass der Tag eigentlich schon „verschuldet“ beginnt.

Als müsste man erst einmal liefern, abarbeiten, aufholen,

um sich abends vielleicht ein kleines inneres ✔️ zu erlauben.

Meine To-dos für den nächsten Tag schreibe ich mir oft schon am Vorabend auf.

Und dann, wenn ich am nächsten Tag aufwache ist sie da:

Die Produktivitätsschuld.

Ja, so kann man das ausdrücken.

Und da stehen nicht nur die beruflichen ToDos drauf, sondern auch die Privaten:

Fitnessstudio, Fussball, Netflix, …

Halt die To-Relax & Sport-Liste aus meinem 6-Minuten-Erfolgsjournal*

Hast du heute schon genug getan?

Für dich?

Für andere?

Für deine Beziehung, deine Kinder, deine Gesundheit?

Es gibt immer noch etwas, das man eigentlich hätte tun können.

Und genau da wird es still problematisch.

Denn aus einem pragmatischen „Um X zu erreichen, tue Y“

wird schnell ein negativer Glaubenssatz:

👉🏼 Ich muss leisten, um überhaupt meine Existenz zu rechtfertigen.

Vielleicht erkennst du dich darin wieder. Vielleicht läuft dieses Programm unbewusst in dir ab.

Was wäre, wenn wir das Ganze einmal umdrehen?

Was wäre, wenn du jeden Tag bei Null beginnst?

Nicht im Minus.

Nicht mit Rückstand.

Sondern einfach bei Null.

Und alles, was du tust…

jede Aufgabe, jedes Gespräch, jeder kleine Schritt…

ist ein Plus.

Radikaler Gedanke, ich weiß.

Denn natürlich gibt es Dinge, die getan werden müssen.

Rechnungen bezahlen, Leaderletter schreiben, Arbeit, Alltag.

Aber was wir oft verwechseln:

Instrumentelle Notwendigkeit

mit einer existenziellen Schuld.

Als wäre das Leben ein Vertrag, den wir täglich neu erfüllen müssen.

Mir hilft dabei ein einfaches Umformulieren:

eine Erledigt-Liste.

Bye, bye To-do-Liste

Keine Planung.

Keine Optimierung.

Eine Liste, die morgens leer ist.

Und sich im Laufe des Tages füllt mit dem, was tatsächlich geschehen ist.

Manchmal steht da viel.

Manchmal wenig.

Und manchmal auch Dinge wie:

„Spaziergang gemacht.“

„Kurz innegehalten.“

„NEIN gesagt“

Auch das zählt.

Denn die Wahrheit ist unbequem:

Diese imaginäre Produktivitätsschuld lässt sich nicht abbezahlen.

Nie!

Es gibt immer E-Mails.

Immer Erwartungen.

Immer was zu tun.

Entspannung an den Punkt zu knüpfen, alles im Griff zu haben,

ist ein Rezept für dauerhafte Unruhe.

Sobald ich mir das bewusst mache, passiert etwas Erstaunliches:

Das Leben wird leichter – obwohl noch so viel offen ist.

Und paradoxerweise passieren die Dinge dann oft ohne mein zutun.

Kundenanfragen kommen rein.

Andere erledigen etwas für mich.

Lösungen entstehen wie durch Zauberhand.

Nicht aus Druck.

Sondern aus Lockerheit.

Und ja, gegen 18 Uhr stehen meist ein paar Dinge auf der Erledigt-Liste.

Wenn du merkst, dass du dich ständig antreibst, ohne wirklich anzukommen,

dann ist das kein Disziplinproblem.

Sondern eine Frage der inneren Führung.

In meinem Coaching arbeiten wir genau daran: nicht mehr zu tun, sondern innere Haltung zu definieren.

Wenn du das vertiefen möchtest,

lade ich dich herzlich zu einem unverbindlichen Kennenlerngespräch ein.

Lass es dir gut gehen.

Bis bald,

Thomas

Thomas Waaden rund

P.S.: Zu diesem Newsletter hat mich Oliver Burkeman inspiriert, dessen Blog ich empfehlen kann.

PPS.: Wenn du jemanden kennst, den mein Newsletter (Leaderletter) interessieren könnte, leite ihr/ihm doch einfach diesen Link weiter.

Weitere letzte Leaderletter findest du hier.

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